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Titiana Seidel

»MARY SUE (her face reads like language)«

Titiana Seidel aus Wien ist für drei Monate zu Gast im Höherweg. Zum Abschluss ihres Aufenthaltes zeigt sie die hier entstandenen Arbeiten. Sie freut sich auf zahlreiche Begegnungen.
Eröffnung: Freitag, 22. 3. 2019 um 20 Uhr
Ausstellung: 23. und 24. 3., von 13 bis 19 Uhr
sowie nach Vereinbarung unter titania.seidl@gmail.com

 

Your new face has made you even more appealing. Now without cracks again, I calm myself by rhythmically touching it. I leave smears of dirt and hand cream on your smooth surface. Traces of my tender touch. I often submit you to a close inspection – soon after I’ve had you fixed, I realized that your new face doesn’t fit quite as well as your old one. On your right side, just on the edge, the two materials don’t align, there’s a small gap, a groove that I can absentmindedly slide my fingernails into when they’re not cut short. When I press into your side right there, your front gives but then bounces back out again. There’s a small sound that comes out when I do this, a scraping click, plastic against metal. It comforts me to feel you tighten and release but I do it rarely so as not to hurt you.
When I take you outside into the cold, you sometimes refuse to do as I ask. Stubborn as a mule, just like me, and not a fan of winter. We’re so alike, you and I. Sometimes you go dark for almost an hour, making me worry, and then come back on as if nothing had happened. I think you have learned how to lie. Something about you has gone off and I like it.

www.titania-seidl.net


Edinburgh 2014
Installation im Sculpture Court
Holz, Papier, Wachs, Maß variabel
Andreas Bee

Ateliers
Höherweg

Wir kamen im Höherweg zusammen, um uns gegenseitig beim Aufbau der nötigen Atelierstruktur zu unterstützen. Aus der Verwaltung unseres Atelierkomplexes ergab sich die Möglichkeit, ein Gastatelier mit dazugehöriger Wohnung einzurichten.

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»Telefonieren in der Oper«
Öl auf Leinwand, 50 x 60 cm
Anno Frank Leven

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Klaus Richter

Höherweg 271

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Schon zu Jan Wellems Zeiten haben in Düsseldorf hiesige Künstler auswärtige Künstler in die Stadt gelockt und so ein Klima der Kommunikation und des Austausches geschaffen. Geben und Nehmen lautet die Devise, und so wird ein Stück der Welt draußen für eine Zeitlang gegen ein Atelier mit Künstleranschluß getauscht. Das, was Kulturpolitiker, wie damals z.B. Anna Maria de Medici oder heute Hans-Heinrich Grosse-Brockhoff von oben zu stimulieren versuchen, funktioniert am besten, wenn Künstler selber die Initiative ergreifen.

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